
Kronen Zeitung
CHAMPIONS LEAGUE
Novum! Nach historischem Siegestor fließen Tränen
Historischer Champions-League-Abend in Baku: Beim packenden 3:2-Sieg von Außenseiter FK Karabach Agdam gegen Eintracht Frankfurt schrieb Bahlul Mustafazada am Mittwoch Fußball-Geschichte. Nach seinem späten Siegestreffer flossen die Tränen.
Absoluter Wahnsinn in der vierten Minute der Nachspielzeit: Mit dem allerletzen Angriff der Partie traf Mustafazada zum viel umjubelten Sieg. Der Innenverteidiger von Karabach Agdam sorgte für das erste Tor eines aserbaidschanischen Spielers in der Geschichte der Champions League. Es gab kein Halten mehr, Freudentränen kullerten dem Matchwinner über die Wangen.
Jetzt darf Karabach Agdam sogar von der Zwischenrunde träumen. Das Sensationsteam liegt aktuell mit zehn Punkten aus sieben Spielen auf Rang 18.
Mega-Frust bei der Eintracht
Während bei Karabach Agdam der Jubel riesengroß war, herrschte Mega-Frust bei den Frankfurtern. „Das kann nicht sein, dass wir wieder so spät zwei Gegentore bekommen. Wir kriegen jedes Spiel drei Gegentore. Dann wird es einfach schwer, Spiele zu gewinnen“, sagte Ansgar Knauff bei DAZN. „Es ist einfach sehr, sehr ärgerlich.“
Vor dem letzten Spieltag hat die Eintracht keine Chance mehr, einen Platz unter den ersten 24 der Königsklassen-Tabelle zu erreichen.
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